Eintracht-Youngster eine Klasse für sich

entnommen aus „GZ“ vom 14.01.2013

U19-Mannschaft des Fußball-Zweitligisten gewinnen 11. Clausthaler-Cup – VfL Oker erst im Finale gestoppt

Die Nachwuchskicker von Eintracht Braunschweig haben den „11. Clausthaler-Cup“ gewonnen. Am Samstag siegten die u19-Junioren des Zweitligisten beim vom FC Zellerfeld ausgerichteten Hallenturnier im Finale gegen den VfL Oker mit 3:1. Im

Neunmeterschießen um den dritten Platz setzte sich die FG Vienenburg mit 3:2 gegen den VfR Osterode durch.

Die Braunschweiger agierten vor anfangs rund 200 Zuschauern über den gesamten Nachmittag sehr souverän und siegten verdient. Auch im Finale lagen die Schützlinge des ehemaligen GSC-Trainers Goran Barjaktarevic, der konsequent seine Blockbildung durchzog, nach Treffern von Dursun Akdag und Kaan Öztürk schnell mit 2:0 in Front. Zwar kamen die Okeraner durch einen Unterzahltreffer von Fisnik Jashari noch einmal zurück in die Partie, doch dennis Jungk schnürte den Sack endgültig zu.

„Wir haben aber gut gespielt und uns im Turnier immer weiter gesteigert“, meinte der Okeraner Co-Trainer André Bittner. Vor allem in der K.O.-Runde zeigte sein Team gegen den Mitfavoriten TuSpo Petershütte (2:0) und die FG Vienenburg (5:1) bei gleich vier Jashari-Treffern guten Hallenfußball. Zudem traf Dennis Rowold. Manuel Stahlmann sorgte nur für reine Resultatskosmetik, so dass sich der Titelverteidiger letztlich mit dem dritten Platz begnügen musste. Die FG hatte im Viertelfinale gegen den SV Südharz (3:0) ihren stärksten Auftritt.

Mitorganisator Jens Bergmann zeigte sich über die gute Leistung der „Hallenspezialisten aus Vienenburg“ erfreut. „Aber auch Oker ist hier noch nie so weit gekommen.“ Allkerdings musste Bergmann die erneute frühe Abreise der ausgeschiedenen Mannschaften und deren Fans mit ironie nehmen:“ Vielleicht sollten wir das Finale mal zum Anfang spielen. Allerdings hatten wir auch das erster sonnige Wochenende seit vier Wochen.“

Von den Nordharzer Bezirksligisten erreichten noch die TSG Bad Harzburg und der SV Rammelsberg das Viertelfinale. Während der SVR mit einer äußerst schweren Auslosung zu kämpfen hatte, bekamen die Kurstädter nach ihrem Gruppensieg gegen den VfR Osterode beim 0:3 nichts mehr auf die Reihe.

Dagegen das Bezirksliga-Schlusslicht aus Langelsheim und die Zweite des GSC 08 schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Zu allem Überfluss kassierte GSC-Keeper Patrick Klimo im letzten Gruppenspiel gegen Bad Harzburg nach einem Offensivausflug eine gute Minute vor der Schlusssirene eineRote Karte wegen Notbremse. Seine Mannschaft hatte zu diesem Zeitpunkt keine Chance mehr auf ein Weiterkommen.

Ebenso wie Langelsheim und Goslar konnte auch die Zellerfelder keinen einzigen Zähler einfahren. Die Gastgeber erzielten als klassentiefste Mannschaft zwar sechs Treffer, konnten ihren Gruppengegnern in der Defensive jedoch keine Paroli bieten.

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