Nachbericht „Clausthaler-Cup“ 2014

entnommen aus Harzkurier vom 20.01.2014

Südharz gewann Clausthaler-Cup

Hallenfußball: SVS besiegte Bad Gandersheim im Finale mit 2:0.

Südharz (mit Leibchen) gewann im Viertelfinale gegen den VfR.

Foto: Camillo Kluge

 

Clausthal-Zellerfeld. Zum 12. Clausthaler-Cup hatte der FC Zellerfeld in den Oberharz geladen. Dabei belegte der SV Südharz einmalmehr seine Qualitäten als starke Hallenmannschaft und holte sich den Titel mit einem 2:1 im Finale gegen Grün-Weiß Bad Gandersheim. Im Neunmeterschießen um Platz drei hatte der Goslarer SC II mit 3:1 die Nase gegenüber der FG Vienenburg vorn.

Als echte Glücksritter entpuppte sich Finalist Gandersheim. Mit nur zwei Wechselspielern angetreten, gelang in der regulären Spielzeit kein Sieg, allerdings ging auch kein Spiel verloren. Nur dank des besseren Torverhältnis zog Bad Gandersheim mit drei Punkten als zweitbester Gruppendritter ins Viertelfinale ein.

Südharz stoppte Gandersheim

Nach 2:0-Führung gegen Oker, das 1:0 hatte Gandersheim Torwart aus der eigenen Hälfte erzielt, langte es nur zum 2:2, doch im Neunmeterschießen siegte Gandersheim 6:5. Im Halbfinale reichte ein 1:1 gegen den GSC II für den Entscheid vom Punkt, bei dem GW erneut die Nase vorn hatte. So stoppte erst Südharz im Finale die Remiskönige des Turniers.

Südharz hingegen benötigte nur einmal das Neunmeterschießen, um weiter zu kommen. Im Halbfinale wehrte sich Vienenburg beim 2:2 wacker, musste am Ende aber doch mit Platz vier vorlieb nehmen.

Südharz hatte bis dahin alles aus dem Weg geräumt, mit drei Siegen über den GSC II, den SV Rammelsberg und Gastgeber Zellerfeld die Gruppe klar gewonnen. Im Viertelfinale blieb der VfR Osterode mit 0:2 gegen die Hallenzauberer auf der Strecke.

TuSpo scheiterte am GSC II

Nicht ganz so traurig war der TuSpo Petershütte, der im Viertelfinale scheiterte nach Neunmeterschießen am Goslarer SC scheiterte. Bis dahin hatten die Blau-Weißen in bewährter Manier ihre Gegner im Griff gehabt.

Mit ruhigem und geduldigem Spiel auf die Lücke wartend, stießen die Petershütter überfallartig zu. Wobei Goslar im Viertelfinale etwas Glück hatte, denn die Kaiserstadt-Kicker ließen sich nach einer Zeitstrafe mächtig Zeit, bis das Spiel weiter gehen konnte und der Schiri versäumte es, die Uhr anzuhalten. So rettete sich der GSC II in den Strafstoßentscheid.

Die TuSpo-Kicker konnten sich damit trösten, ohne Hetze rechtzeitig zur Blau-Weißen Nacht zu erscheinen.

 

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